
Das Patientenportal medayo ermöglicht es Patienten, vor Beginn der Behandlung strukturierte Angaben online zu erfassen.
Die Klinik stellt dafür je nach Fachbereich oder Formularart eine Konfiguration im JSON-Format bereit. Auf Grundlage dieser JSON-Datei wird das Formular automatisch im Portal angezeigt.
Nach dem verbindlichen Absenden durch den Patienten werden die Angaben serverseitig gespeichert und für die Klinik bereitgestellt.
Bereitgestellt werden je nach Konfiguration und Importskript:
daten.json
daten.ini
daten.xml
daten.html
hochgeladene Dateien
Die Datei daten.html dient als lesbare Ansicht für Ärzte, Therapeuten und Verwaltung. Die Dateien daten.json, daten.ini oder daten.xml dienen dem technischen Import in Systeme der Klinik.
Grundprinzip
Die form.json beschreibt Aufbau, Reihenfolge, Beschriftungen und Feldtypen des Formulars.
Die Patientendaten enthalten nur die eingegebenen Werte.
Aus form.json und Patientendaten kann automatisch eine lesbare HTML-Ansicht erzeugt werden.
Dadurch muss bei Änderungen am Formular keine separate HTML-Vorlage gepflegt werden.
Typischer Ablauf
- Die Klinik hinterlegt eine form.json für einen FormularTyp.
- Der Patient öffnet das Portal über einen individuellen Link.
- Das Formular wird dynamisch aus der JSON-Datei aufgebaut.
- Der Patient kann Angaben zwischenspeichern.
- Nach dem verbindlichen Absenden sind keine Änderungen mehr möglich.
- Die Klinik ruft die Daten per Importskript ab.
- Die Klinik erhält strukturierte Daten und eine lesbare HTML-Ansicht.
Wichtige Begriffe
IK
Institutionskennzeichen der Klinik.
FormularTyp
Unterordner bzw. Formularvariante innerhalb einer Klinik.
form.json
Konfigurationsdatei, die das Formular beschreibt.
daten.json
Vom Patienten ausgefüllte Daten im JSON-Format.
daten.html
Lesbare Darstellung der Patientenantworten für die Klinik.
Upload-Dateien
Vom Patienten hochgeladene Dokumente, zum Beispiel Befunde, Arztberichte oder Medikamentenpläne.
Warum Ihre Klinik bei uns in sicheren Händen ist
Bei der Entwicklung des medayo-Patientenportals standen zwei Kernziele unumstößlich im Fokus: Absolute Datensicherheit für hochsensible Patientendaten und kompromisslose Stabilität im medizinischen Alltag.
Maximale Performance ohne Ausfälle: Durch den Verzicht auf „schwere“, langsame Software-Frameworks und den Einsatz schlanker High-Speed-Komponenten bleibt das Portal auch bei massiven Zugriffswellen (z. B. zu Stoßzeiten am Morgen) absolut flüssig und stabil.
Datenschutz als Fundament: Von der lückenlosen HTTPS/TLS-Verschlüsselung über die strikte Mandatstrennung per Institutionskennzeichen (IK) bis hin zum automatischen Sicherheits-Lock nach dem Absenden – das Portal schützt die Privatsphäre Ihrer Patienten in jedem einzelnen Schritt gemäß den strengsten Vorgaben der DSGVO.
Sicherheit im Hintergrund: Unser immunes, thread-sicheres Logging überwacht das System fehlerfrei im Hintergrund. Es ist so gekapselt, dass es den Praxis- und Klinikbetrieb niemals ausbremsen oder blockieren kann.
Das Ergebnis: Ein hochperformantes, rechtssicheres und stabiles Portal, das Ihre internen Prozesse spürbar entlastet. Mit medayo entscheiden Sie sich für eine digitale Brücke zum Patienten, die höchste IT-Sicherheitsstandards im Gesundheitswesen nicht nur erfüllt, sondern lebt.
Bei medayo sind Ihre Klinik und Ihre Patienten in absolut sicheren Händen.
Nein. Die Architektur des Patientenportals basiert auf modernsten Enterprise-Technologien (ASP.NET Core und Dapper). Das System ist speziell für hohe Gleichzeitigkeit ausgelegt. Selbst wenn Hunderte von Patienten und Klinikmitarbeitern exakt in derselben Sekunde Aktionen ausführen, verarbeitet der Server diese Anfragen im Millisekundenbereich parallel. Für den Nutzer kommt es zu keinerlei spürbaren Verzögerungen.
Auf keinen Fall. Das Portal nutzt eine strikte architektonische Trennung. Downloads (z. B. das Abrufen von Anamnesedaten durch die Klinik) und Uploads (z. B. das Hochladen von Dokumenten durch Patienten) laufen auf völlig unabhängigen Kanälen. Die Datenströme und Prozesse berühren sich gegenseitig nicht, sodass ein hoher Datendurchsatz in Klinik A die Arbeit in Klinik B zu null Prozent beeinflusst.
Die gesamte Kommunikation des Portals erfolgt ausnahmslos über eine hochgradig sichere HTTPS-Verbindung mit moderner TLS-Verschlüsselung.
Ein „Abfangen“ oder Mitlesen der sensiblen Gesundheitsdaten auf dem Transportweg durch unbefugte Dritte ist damit technisch unmöglich.
Jeder Datenstrom (Eingaben im Formular, hochgeladene PDF-Dokumente und API-Abrufe) wird noch vor dem Verlassen des Endgeräts verschlüsselt.
Nein, dieses Risiko ist technisch komplett ausgeschlossen. Unser Logging-System verwendet zwei Sicherheitsmechanismen:
- Thread-Sicherheit (Sperrobjekte): Schreibvorgänge werden softwareseitig koordiniert, sodass sich Systemprozesse niemals gegenseitig blockieren.
- Isolierte Patientendateien: Jede Patientenaktion wird in einer eigenen, separaten Datei protokolliert. Da das Betriebssystem diese Dateien parallel beschreiben kann, entsteht selbst bei tausenden gleichzeitigen Patienten kein Stau im System.
- Fail-Safe-Garantie: Das Logging läuft im Hintergrund. Sollte es auf Serverebene zu einem unerwarteten I/O-Fehler kommen (z. B. Festplatte voll), wird der Fehler lautlos abgefangen. Der Hauptprozess – also das Absenden des Formulars oder der Upload des Patienten – läuft davon völlig unberührt und erfolgreich weiter.
Ja, absolut. Die Daten- und Dateistruktur ist strikt nach der Institutionskennzeichnung (IK) der jeweiligen Klinik separiert. Jede Klinik besitzt isolierte Verzeichnisse im Dateisystem. Ein Zugriff oder eine gegenseitige Beeinflussung zwischen den Kliniken ist dadurch technisch unmöglich. Zudem schützt eine integrierte Sicherheitsprüfung vor unbefugten Pfad-Manipulationen (z. B. Directory Traversal).
Ja, in vollem Umfang. Das Logging wurde nach den Prinzipien „Privacy by Design“ (Datenschutz durch Technikgestaltung) entwickelt:
- Zweckbindung & Datensparsamkeit: Es werden ausschließlich technisch notwendige Sicherheits- und Audit-Logs erfasst (Wer hat wann welche Aktion durchgeführt?), um unbefugte Zugriffe nachvollziehbar zu machen.
- IP-Protokollierung: Die IP-Adresse des Aufrufers wird rein zur Missbrauchserkennung und IT-Sicherheit erfasst (gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
- Einfache Löschbarkeit (Recht auf Vergessenwerden): Da die Patienten-Logs streng nach Patienten-ID in separaten Dateien organisiert sind, können die Logdaten eines einzelnen Patienten im Falle eines Löschbegehrens rückstandslos und gezielt entfernt werden, ohne die Protokolle anderer Patienten zu beeinträchtigen.
Zum Schutz der Patientendaten greift beim finalen Absenden eine automatische Daten-Sperre. Der Portal-Zugang des Patienten wird direkt in der Datenbank unwiderruflich deaktiviert (Einwilligung wird registriert und der Status auf „Abgeschlossen“ gesetzt). Ein erneuter, unbefugter Aufruf der bereits eingereichten medizinischen Daten über den alten Link oder Token ist damit technisch unmöglich.
Die gewählte Kombination aus einem asynchronen Webserver und einem schlanken Hochgeschwindigkeits-Datenbank-Mapper (Dapper) gehört zu den performantesten Lösungen am Markt. Die Architektur minimiert den Arbeitsspeicher-Verbrauch des Servers drastisch. Das System ist in der Lage, mehrere tausend aktive Nutzer parallel zu verwalten und ist somit auch für zukünftiges Wachstum und sehr große Klinikverbünde bestens gerüstet.
