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title: "MCDMS-AKTE – Einleitung"
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updated: "2026-03-08"
category: Anleitungen / AKTE
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# MCDMS-AKTE – Einleitung

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# MCDMS-AKTE – Technische Einführung

## Übersicht

Die **MCDMS-Akte** ist das zentrale Informationsobjekt innerhalb des MCDMS-Systems.
Sie bündelt alle medizinischen, administrativen und dokumentenbasierten Informationen zu einem Patientenfall und stellt diese strukturiert über verschiedene Module des Systems bereit.

Die Akte dient als primärer Zugriffspunkt für:

- medizinische Dokumentation
- Befunde und Diagnosen
- Labor- und Gerätedaten
- Dokumente und Berichte
- Formulare und strukturierte Datensätze
- externe Schnittstellenkommunikation

Alle Daten werden in der Akte logisch miteinander verknüpft und können über unterschiedliche Ansichten und Module verarbeitet werden.

# Architektur der Patientenakte

Die MCDMS-Akte basiert auf einer modularen Architektur und verbindet mehrere Datenquellen innerhalb eines zentralen Fallkontextes.

Typische Datenquellen sind:

- interne Datenbanken
- Formular- und Dokumentendaten
- medizinische Geräte
- externe Systeme
- Schnittstellen zu Partnern

Über diese Architektur können klinische Informationen, Dokumente und strukturierte Daten gemeinsam verarbeitet werden.
Die Patientenakte bildet damit den zentralen Knotenpunkt innerhalb der gesamten MCDMS-Systemlandschaft.

# Datenstruktur

Innerhalb der Akte werden Daten in verschiedenen Kategorien organisiert.

## Stammdaten

Patientenbezogene Basisinformationen:

- Name
- Geburtsdatum
- Adresse
- Kostenträger
- Einweiser
- Versicherungsdaten

Diese Daten werden systemweit verwendet und stehen allen Modulen zur Verfügung.

## Medizinische Daten

Die medizinische Dokumentation umfasst unter anderem:

- Diagnosen (ICD)
- Therapien
- Assessments und Scores
- Medikationspläne
- Vitalwerte
- Pflege- und Verlaufsdokumentationen

Die Daten werden strukturiert gespeichert und können für Berichte, Auswertungen oder Schnittstellen verwendet werden.

## Dokumente

Dokumente werden im integrierten Dokumentenmanagement gespeichert.

Typische Dokumenttypen:

- Arztbriefe
- Entlassberichte
- externe Befunde
- PDFs
- gescannte Dokumente
- Bilder (z. B. Wunddokumentation)

Das System unterstützt verschiedene Dateiformate und ermöglicht eine langfristige Archivierung medizinischer Dokumente.

# Formular- und Datenbankintegration

MCDMS erlaubt die Integration eigener Formulare und Datenstrukturen.

Dazu gehören:

- medizinische Formulare
- Assessments
- Scores
- strukturierte Dokumentationen
- klinikspezifische Datenerfassung

Neue Formulare können über integrierte Designer und Datenbankstrukturen erweitert werden.

# Ansichten (Views)

Die Darstellung der Akteninformationen erfolgt über konfigurierbare Ansichten.

Views ermöglichen:

- fallbezogene Übersichten
- strukturierte Informationsdarstellung
- Einbindung von HTML- oder Skriptansichten
- dynamische Anzeige medizinischer Inhalte

Views können sowohl systemweit als auch aktenbezogen verwendet werden.

# Dokumentenerstellung

Die MCDMS-Akte unterstützt verschiedene Formen der Dokumentenerstellung.

Beispiele:

- Arztbriefschreibung
- Entlassberichte
- Serienbriefe
- automatisierte Dokumentgenerierung
- Integration von Textbausteinen

Dokumente können entweder mit dem internen Editor oder über MS-Office erstellt werden.

# Schnittstellen und Integration

Die Patientenakte ist vollständig in die Schnittstellenarchitektur des MCDMS-Systems integriert.

Unterstützte Standards:

- HL7
- LDT
- GDT
- XML
- PDF
- API-basierte Schnittstellen

Damit können Daten aus Laboren, medizinischen Geräten oder externen Systemen automatisch übernommen werden.

# Medizinische Geräte

Die Integration medizinischer Geräte erfolgt über standardisierte Schnittstellen.

Unterstützte Systeme können beispielsweise sein:

- EKG
- Blutdruckmessgeräte
- Sonographie
- CTG
- Lungenfunktion

Gerätedaten können automatisch in die Patientenakte übernommen und dort gespeichert werden.

# §301-Kommunikation

Für Rehakliniken unterstützt MCDMS den vollständigen Datenaustausch gemäß §301.

Dazu gehören:

- Aufnahmemeldungen
- Entlassmeldungen
- Verlängerungen
- Unterbrechungen
- Statusmeldungen

Die notwendigen Informationen werden direkt aus den Daten der Patientenakte erzeugt.

# Erweiterbarkeit

Die Patientenakte kann über verschiedene Mechanismen erweitert werden:

- MediControl-SDK
- Skripting
- Formular-Designer
- Workflow-Konfiguration
- Schnittstellen

Dadurch können klinikspezifische Anforderungen ohne grundlegende Systemänderungen umgesetzt werden.

# Performance und Systemintegration

Die Ladezeiten der Akte hängen primär von Netzwerkstruktur und Datenvolumen ab.
Durch Optimierungen der internen Architektur und Skriptengine wurden in aktuellen Versionen Performance und Erweiterbarkeit deutlich verbessert.

# Zusammenfassung

Die MCDMS-Akte stellt den zentralen Informationscontainer des Systems dar.
Sie verbindet medizinische Dokumentation, Dokumentenmanagement, Schnittstellen und Workflow-Prozesse innerhalb einer gemeinsamen Systemstruktur.

Durch die offene Architektur kann die Patientenakte flexibel an klinikspezifische Anforderungen angepasst und in bestehende IT-Landschaften integriert werden.
