---
title: "02 Installation & Inbetriebnahme"
description: "![](https://aspi-gmbh.de/wp-content/uploads/2026/09/mcdms-webakte-install-1024x768.png) ## Überblick Die MCDMS WebAkte wird vollständig innerhalb einer vorhandenen MCDMS-Installation betrieben. Alle zur WebAkte gehörenden Dateien befinden sich unter: ``` {APPPATH}Web ``` Beispiel: ``` D:KlinikenKLINIKMCDMSWeb ``` Für die Installation stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung: - empfohlen: automatische Installation…"
url: "https://aspi-gmbh.de/docs/02-installation-inbetriebnahme/"
updated: "2026-10-15"
category: Anleitungen / MCDMS WebAkte
---

# 02 Installation & Inbetriebnahme

![](https://aspi-gmbh.de/wp-content/uploads/2026/09/mcdms-webakte-install-1024x768.png)

## Überblick

Die MCDMS WebAkte wird vollständig innerhalb einer vorhandenen MCDMS-Installation betrieben.

Alle zur WebAkte gehörenden Dateien befinden sich unter:

```
{APPPATH}Web
```

Beispiel:

```
D:KlinikenKLINIKMCDMSWeb
```

Für die Installation stehen zwei Möglichkeiten zur Verfügung:

- empfohlen: automatische Installation über `Install.ps1`
- alternativ: manuelle Einrichtung durch die Klinik-IT

Die bisherige Dokumentation sieht ebenfalls beide Wege vor. 02 Installation Inbetriebnahme

# Voraussetzungen

Auf dem vorgesehenen Server muss eine funktionsfähige MCDMS-Installation vorhanden sein.

Erforderlich sind insbesondere:

- Windows Server
- .NET Framework 4.7.2
- 32-Bit-MCDMS5API
- Zugriff auf die vorhandene MCDMS-Installation
- Zugriff auf die Patienten-Stammdaten
- Zugriff auf den in MCDMS konfigurierten SQL Server, sofern SQL-Formulare verwendet werden
- PowerShell 5.1 für die Setup-Scripte
- interner DNS-Name für die WebAkte
- HTTPS-Serverzertifikat
- administrativer Zugriff für die Installation

Die MCDMS WebAkte wird als **32-Bit-Anwendung (x86)** betrieben.

Die technische Grundlage bleibt Windows-Dienst + HTTP.sys; ein IIS ist nicht erforderlich. PROJECT-HANDOVER

# Verzeichnisstruktur

Der vollständige WebAkte-Bestand liegt unter:

```
{APPPATH}Web
```

Die aktuelle Struktur lautet:

```
Web
│
├─ WEB.INI
├─ FORMULARE.INI
│
├─ PROGRAM
├─ SETUP
├─ LOGS
├─ HTML
├─ CSS
├─ JS
└─ IMAGES
```

Die Aktenstruktur wird über die Konfiguration in `WEB.INI` gesteuert.

## DNS-Namen festlegen

Vor der HTTPS-Einrichtung sollte ein interner DNS-Name für die WebAkte festgelegt werden.

Beispiel:

```
mcdms-webakte.klinik.intern
```

Dieser Name muss im Kliniknetz auf die IP-Adresse des WebAkte-Servers aufgelöst werden.

Prüfung:

```
Resolve-DnsName mcdms-webakte.klinik.intern
```

Der verwendete DNS-Name wird anschließend für folgende Bereiche benötigt:

- HTTPS-Serverzertifikat
- HTTP.sys-Bindung
- `WEB.INI`
- Browserzugriff

## HTTPS-Zertifikat

Für den Produktivbetrieb muss ein vertrauenswürdiges Serverzertifikat verwendet werden.

In einer Klinik ist dies üblicherweise ein Zertifikat der vorhandenen internen Unternehmens- oder Klinik-PKI.

Das Zertifikat muss:

- für den verwendeten DNS-Namen ausgestellt sein
- diesen Namen im `Subject Alternative Name` enthalten
- einen privaten Schlüssel besitzen
- für Server Authentication geeignet sein
- im Zertifikatspeicher des lokalen Computers installiert sein

Typischer Speicherort:

```
Lokaler Computer
└─ Persönlich
   └─ Zertifikate
```

Prüfung:

```
Get-ChildItem Cert:LocalMachineMy |
  Select-Object Subject, Thumbprint, NotAfter, HasPrivateKey
```

Erwartet:

```
HasPrivateKey = True
```

Die bisherige Installationsdokumentation beschreibt diesen Ablauf bereits so. 02 Installation Inbetriebnahme

## Vertrauen der Clients

Die Arbeitsplatzrechner und mobilen Endgeräte müssen der Zertifizierungsstelle vertrauen, die das Serverzertifikat ausgestellt hat.

In einer verwalteten Klinik erfolgt dies üblicherweise zentral, beispielsweise über:

- Active Directory
- Gruppenrichtlinien
- MDM
- zentrale Zertifikatsverteilung

Im Browser darf beim Aufruf der WebAkte **keine Zertifikatswarnung** erscheinen.

Ein selbstsigniertes Serverzertifikat sollte ausschließlich für einfache technische Tests verwendet werden.

## Certificate Thumbprint

Für die Installation wird der Thumbprint des **Serverzertifikats** benötigt.

Beispiel:

```
FF35BF500F887C0D518712D8842A7F573D36CBA9
```

Wichtig:

Verwendet wird der Thumbprint des tatsächlich für die WebAkte ausgestellten Serverzertifikats – nicht der Thumbprint der Root-CA.

## Variante A – automatische Installation

Die empfohlene Installationsmethode ist:

```
{APPPATH}WebSETUPInstall.ps1
```

PowerShell muss als Administrator gestartet werden.

Beispiel:

```
cd "D:KlinikenKLINIKMCDMSWebSETUP"
```

Für eine lokale MCDMS-Installation kann beispielsweise verwendet werden:

```
.Install.ps1 -ServiceAccount LocalSystem
```

Für Installationen, bei denen der MCDMS-APPPATH oder benötigte Ressourcen auf einer Netzwerkfreigabe liegen, muss ein dafür geeignetes Dienst- oder Domänenkonto verwendet werden.

Das Setup validiert vor Änderungen unter anderem APPPATH, HTTPS-Prefix, Zertifikat, Dienstkonto, URLACL und optionale Firewallparameter. PROJECT-HANDOVER

# HttpsPrefix

Das Setup benötigt den HTTPS-Prefix.

Beispiel:

```
https://mcdms-webakte.klinik.intern:8443/
```

Der Hostname muss zum Serverzertifikat passen.

## CertificateThumbprint

Anschließend wird der Thumbprint des installierten Serverzertifikats angegeben.

Beispiel:

```
FF35BF500F887C0D518712D8842A7F573D36CBA9
```

Das Setup prüft unter anderem:

- Zertifikat vorhanden
- privater Schlüssel vorhanden
- verwendbarer Zertifikatskontext

## MCDMS-APPPATH

Danach wird der vorhandene MCDMS-APPPATH verwendet.

Beispiel:

```
D:KlinikenKLINIKMCDMS
```

Dort erwartet die WebAkte die bestehende MCDMS-Umgebung.

## Automatische Einrichtung

`Install.ps1` übernimmt die für den Betrieb erforderliche Systemeinrichtung.

Dazu gehören aktuell insbesondere:

- Prüfung des APPPATH
- Prüfung der vorhandenen MCDMS-Struktur
- Prüfung des HTTPS-Prefix
- Prüfung des Serverzertifikats
- Anpassung der `[SERVER]`-Konfiguration in `WEB.INI`
- Einrichtung der HTTP.sys-Bindung
- gegebenenfalls Einrichtung der URLACL
- gegebenenfalls Firewallregel
- benötigte Dateisystemrechte
- Installation oder Aktualisierung des Windows-Dienstes
- Starttyp `Automatic`
- Recovery-Konfiguration
- Start des Dienstes

Bei einem reinen PROGRAM-Update bewahrt das Setup klinikspezifische `WEB.INI`, `FORMULARE.INI`, HTML-, CSS-, JS- und Bilddateien. PROJECT-HANDOVER

## Windows-Dienst

Der Windows-Dienst heißt:

```
MCDMS.WebAkte
```

Die Serveranwendung befindet sich unter:

```
{APPPATH}WebPROGRAMMCDMS.WebServer.exe
```

Der Dienst wird mit automatischem Start eingerichtet.

Die aktuelle Recovery-Konfiguration sieht bei echten Prozessabstürzen mehrere Neustartversuche vor; kontrollierte Konfigurationsfehler sollen dagegen keinen Neustart-Loop verursachen. PROJECT-HANDOVER

## Automatische WEB.INI-Konfiguration

Das Installationsscript setzt die für den Serverbetrieb erforderlichen Werte unter `[SERVER]`.

Dazu gehören insbesondere:

- Produktionsumgebung
- HTTPS-Prefix
- erlaubte Hosts
- HTTP.sys-relevante Werte
- produktionsgeeignete HTTPS-Einstellungen

Andere klinikspezifische Bereiche der `WEB.INI` bleiben erhalten. Das aktuelle Setup ist ausdrücklich so ausgelegt, Klinik-Konfiguration bei reinen Programmupdates nicht unnötig zu überschreiben. PROJECT-HANDOVER

# Firewall

Falls erforderlich, kann eine Firewallregel für den verwendeten HTTPS-Port eingerichtet werden.

Beispiel:

```
TCP 8443
```

Im Produktivbetrieb sollte der Zugriff auf die tatsächlich benötigten internen Netze eingeschränkt werden.

Ein Zugriff aus dem öffentlichen Internet ist für die intern betriebene MCDMS WebAkte grundsätzlich nicht erforderlich.

## Installation prüfen

## Dienststatus

```
Get-Service MCDMS.WebAkte
```

Erwartet:

```
Status : Running
```

## Port prüfen

Beispiel:

```
netstat -ano | findstr ":8443"
```

Der konfigurierte Port muss lauschen.

## Status-Endpunkt prüfen

Beispiel:

```
Invoke-WebRequest `
  https://mcdms-webakte.klinik.intern:8443/api/status `
  -UseBasicParsing
```

Erwartet:

```
StatusCode : 200
```

## Browser-Test

Anschließend die WebAkte im Browser öffnen:

```
https://mcdms-webakte.klinik.intern:8443/
```

Es darf keine Zertifikatswarnung erscheinen.

Danach sollten mindestens folgende Funktionen geprüft werden:

- Anmeldung mit MCDMS-Benutzer
- Patientensuche
- Patientenauswahl
- Patientenstammblatt
- Aktennavigation
- vorhandene Webformulare
- Lesen vorhandener Daten
- Speichern eines Testdatensatzes
- Rechteprüfung

Die bisherige Dokumentation enthält bereits einen entsprechenden Browser-Test. 02 Installation Inbetriebnahme

## Variante B – manuelle Installation

Die WebAkte kann alternativ vollständig manuell eingerichtet werden.

Dies sollte nur durch entsprechend erfahrene Administratoren erfolgen.

Die wesentlichen Schritte sind:

1. vollständigen `Web`-Ordner nach `{APPPATH}Web` kopieren
2. internen DNS-Namen prüfen
3. Serverzertifikat installieren
4. `WEB.INI` konfigurieren
5. HTTPS-Zertifikat an HTTP.sys binden
6. erforderliche URLACL einrichten
7. gegebenenfalls Firewallregel erstellen
8. Windows-Dienst installieren
9. Recovery konfigurieren
10. Dienst starten
11. HTTPS-Status testen
12. Browserzugriff testen

Die alte Dokumentation beschreibt diesen manuellen Weg bereits ausführlich auf den Seiten 12 bis 16. 02 Installation Inbetriebnahme

## HTTP.sys und SSL-Bindung

Das Serverzertifikat wird an den verwendeten HTTPS-Port gebunden.

Beispiel:

```
netsh http add sslcert `
  ipport=0.0.0.0:8443 `
  certhash=SERVERZERTIFIKAT-THUMBPRINT `
  appid={EINDEUTIGE-GUID} `
  certstorename=MY
```

Kontrolle:

```
netsh http show sslcert ipport=0.0.0.0:8443
```

Wichtig:

Gebunden wird das Serverzertifikat der WebAkte, nicht die Root-CA.

# URLACL

Bei Verwendung eines Dienstkontos, das nicht bereits über ausreichende HTTP.sys-Rechte verfügt, wird eine passende URLACL benötigt.

Diese sollte auf den konkreten HTTPS-Prefix und das verwendete Dienstkonto beschränkt werden.

Die automatische Installation übernimmt diese Prüfung und Einrichtung selbst. PROJECT-HANDOVER

## Logdateien

Die Betriebslogs befinden sich unter:

```
{APPPATH}WebLOGS
```

Beispiel:

```
D:KlinikenKLINIKMCDMSWebLOGS
```

Fehler bei Startup, Konfiguration, Formularen oder Laufzeitoperationen werden dort protokolliert.

Medizinische Formulardaten und Passwörter dürfen nicht als normaler Betriebsinhalt protokolliert werden.

## Deinstallation

Die Deinstallation erfolgt über:

```
{APPPATH}WebSETUPUninstall.ps1
```

PowerShell als Administrator:

```
cd "D:KlinikenKLINIKMCDMSWebSETUP"
.Uninstall.ps1
```

Das Script entfernt die eindeutig zur WebAkte gehörenden Windows-Systemeinträge, insbesondere:

- Windows-Dienst
- HTTP.sys-Konfiguration
- SSL-Bindung
- gegebenenfalls Firewallregel
- zugehörige URLACL

Das vorhandene Serverzertifikat beziehungsweise die Klinik-CA wird dabei nicht gelöscht.

Das aktuelle `Uninstall.ps1` validiert die konkreten Parameter vor dem Entfernen und löscht weder MCDMS-Fachdaten noch automatisch den gesamten Web-Dateibaum. PROJECT-HANDOVER

## Wichtig bei Updates

Ein Update der WebAkte ist nicht gleichbedeutend mit dem Überschreiben der gesamten klinikspezifischen Web-Konfiguration.

Insbesondere dürfen nicht pauschal ersetzt werden:

- `WEB.INI`
- `FORMULARE.INI`
- klinikspezifische HTML-Dateien
- klinikspezifische CSS-/JS-Anpassungen
- Bilder und Logos

Bei reinen Programmupdates wird normalerweise nur der Bereich:

```
WebPROGRAM
```

aktualisiert.

Das Setup ist darauf ausgelegt, bei einem solchen Update die klinikspezifischen Webdateien zu erhalten.
