---
title: 01 Übersicht
description: "![](https://aspi-gmbh.de/wp-content/uploads/2026/09/mcdms-webakte-technik-1024x576.png) ### Browserbasierter Zugriff auf die MCDMS-Patientenakte Die **MCDMS WebAkte** erweitert MCDMS um einen browserbasierten Zugriff auf ausgewählte Funktionen der Patientenakte. Anwender können über einen aktuellen Webbrowser auf freigegebene Patienteninformationen, Formulare, Dokumente und Akteneinträge zugreifen, ohne dass hierfür auf dem…"
url: "https://aspi-gmbh.de/docs/01-uebersicht/"
updated: "2026-10-15"
category: Anleitungen / MCDMS WebAkte
---

# 01 Übersicht

![](https://aspi-gmbh.de/wp-content/uploads/2026/09/mcdms-webakte-technik-1024x576.png)

### Browserbasierter Zugriff auf die MCDMS-Patientenakte

Die **MCDMS WebAkte** erweitert MCDMS um einen browserbasierten Zugriff auf ausgewählte Funktionen der Patientenakte.

Anwender können über einen aktuellen Webbrowser auf freigegebene Patienteninformationen, Formulare, Dokumente und Akteneinträge zugreifen, ohne dass hierfür auf dem Arbeitsplatz ein eigener zusätzlicher Client installiert werden muss.

Die WebAkte arbeitet dabei nicht als separates Patientensystem, sondern greift auf die vorhandene MCDMS-Umgebung und deren Daten, Benutzer, Rechte und Funktionen zurück.

Der Zugriff erfolgt im vorgesehenen Produktivbetrieb ausschließlich über **HTTPS**. Bereits in der bisherigen Beschreibung ist vorgesehen, Benutzer-, Patienten-, Formular- und Datensatzzugriffe serverseitig zu prüfen. 01Übersicht

## Typische Einsatzbereiche

Die MCDMS WebAkte kann beispielsweise eingesetzt werden für:

- browserbasierte Einsicht in die Patientenakte
- Patientenstammdaten
- frei definierbare HTML-Formulare
- strukturierte Erfassung von Formulardaten
- Listen und wiederholbare Datensätze
- Master-/Detailformulare
- Anzeige und Bearbeitung vorhandener Akteneinträge
- Anzeige von in MCDMS abgelegten Dokumenten
- Nutzung vorhandener MCDMS-Scripte
- klinikspezifische Webformulare und Arbeitsabläufe

Welche Funktionen für einen Anwender sichtbar und nutzbar sind, wird über die Konfiguration und die vorhandenen MCDMS-Rechte gesteuert.

# Funktionsumfang

## Anmeldung und Patientenauswahl

Die Anmeldung erfolgt mit vorhandenen **MCDMS-Benutzerdaten**.

Nach erfolgreicher Anmeldung können berechtigte Anwender Patienten suchen und auswählen. Der aktive Patient bildet anschließend den verbindlichen Kontext für die WebAkte.

Unter anderem werden unterstützt:

- Patientensuche
- Patientenwechsel
- Anzeige von Patienteninformationen
- zuletzt verwendete Patienten
- patientenbezogene Navigation
- direkter Aufruf freigegebener Formulare und Aktenbereiche

## Frei konfigurierbare Aktenstruktur

Die Navigation der WebAkte kann an die jeweilige Einrichtung angepasst werden.

Dadurch lassen sich beispielsweise Bereiche wie:

- Aufnahme
- Ärztliche Dokumentation
- Pflege
- Diagnosen
- Medikation
- Therapie
- Befunde
- Dokumente

individuell strukturieren.

Die WebAkte kann dabei sowohl eigene Webformulare als auch Einträge der nativen MCDMS-Akte darstellen.

## HTML-Formulare

Formulare werden mit **HTML, CSS und JavaScript** erstellt.

Dadurch können sie sehr flexibel an die Anforderungen einer Klinik angepasst werden.

Möglich sind unter anderem:

- Textfelder
- mehrzeilige Textfelder
- Checkboxen
- Auswahlfelder
- Datums- und Zeitfelder
- Zahlenfelder
- frei gestaltete Anzeigen
- dynamische Bereiche
- Tabellen
- wiederholbare Datensätze
- eigene JavaScript-Funktionen
- responsive Darstellung

Formularfelder können direkt mit Datenbankspalten verbunden werden.

So können einfache Formulare ebenso umgesetzt werden wie umfangreiche klinische Dokumentationen.

## Datenbankformulare

Die WebAkte unterstützt Formulardaten sowohl auf **SQL Server** als auch – für geeignete Anwendungsfälle – auf **Microsoft Access**.

## Einfache Formulare

Ein Formular kann genau einen Datensatz pro Patient oder mehrere Datensätze besitzen.

Beispiele:

- Anamnese
- Befund
- Verlaufsdokumentation
- Untersuchungsprotokoll
- Verordnung

## Master-/Detailformulare

Für komplexere Formulare kann ein Masterdatensatz mit beliebig vielen Detailzeilen kombiniert werden.

Beispiel:

**Medikationsplan**

Master:

- allgemeine Angaben zur Verordnung
- Allergien
- Kennzeichen
- übergreifende Informationen

Details:

- Medikament
- Datum
- Dosierung
- Dauer
- Grund
- weitere Angaben

Die Detaildaten können innerhalb eines Formulars auch auf mehrere sichtbare Bereiche verteilt werden.

Beispielsweise:

- Regelmedikation
- zu besonderen Zeiten anzuwendende Medikamente
- Selbstmedikation

Alle Bereiche können dabei weiterhin auf dasselbe Detailmodell zugreifen.

## Listenformulare

Mit `RecordView=LIST` können mehrere Datensätze direkt innerhalb eines Formulars angezeigt und bearbeitet werden.

Damit lassen sich beispielsweise strukturierte Listen erstellen wie:

- Diagnosen
- Untersuchungen
- Maßnahmen
- Aufgaben
- Verlaufsdaten

Je nach Konfiguration können Datensätze:

- hinzugefügt
- bearbeitet
- gelöscht
- dupliziert
- sortiert

werden.

## Integration in MCDMS

Die WebAkte verwendet die vorhandene MCDMS-Umgebung.

Dazu gehören insbesondere:

- MCDMS-Benutzer
- Patienten
- MCDMS5API
- MCDMS-Scripte
- MCDMS-Rechte
- Aktenstruktur
- Akteneinträge
- Statusinformationen
- Dokumente

Dadurch können bestehende MCDMS-Funktionen weiterverwendet werden, anstatt für die WebAkte eine vollständig getrennte Parallelstruktur aufzubauen.

## MCDMS-Scripte

Vorhandene MCDMS-Scripte können an verschiedenen Stellen in den Formularablauf eingebunden werden.

Beispielsweise:

- beim Laden eines Formulars
- nach dem Speichern
- beim Löschen

Dadurch lassen sich bestehende Berechnungen, Initialisierungen oder klinikspezifische Abläufe weiterverwenden.

Webformular, Datenbank und MCDMS-Script bleiben dabei klar voneinander getrennte Bestandteile.

## MCDMS-Rechte

Formulare und Akteneinträge können über die vorhandenen MCDMS-Rechte geschützt werden.

Bei MCDMS-bezogenen Einträgen kann ein `MATCHCODE` verwendet werden.

Abhängig vom ermittelten Recht kann ein Anwender beispielsweise:

- keinen Zugriff erhalten
- nur lesen
- lesen und bearbeiten
- vollständigen Zugriff einschließlich Löschen erhalten

Administratoren besitzen entsprechend erweiterte Rechte.

Für Webformulare ohne MCDMS-MATCHCODE stehen zusätzliche Zugriffsregeln zur Verfügung.

Damit wird die Berechtigungsprüfung nicht dem Browser überlassen, sondern serverseitig durchgeführt.

## Native MCDMS-Akte

Neben Webformularen kann die WebAkte auch Einträge aus der nativen MCDMS-Akte darstellen.

Dazu können beispielsweise gehören:

- PDF-Dokumente
- Bilder
- Textdokumente
- Office-Dokumente
- weitere unterstützte Dateitypen

Akteneinträge können entsprechend ihrer MCDMS-Struktur nach Gruppe und Untergruppe dargestellt werden.

Soweit freigegeben, können auch Statusänderungen oder Löschvorgänge über die WebAkte durchgeführt werden.

# Status

Akteneinträge können die in MCDMS verwendeten Statuswerte darstellen.

Aktuell werden folgende Status verwendet:

| Status | Darstellung |
| --- | --- |
| 0 | Weiß / Ausgangszustand |
| 1 | Grün |
| 2 | Gelb |
| 3 | Rot |
| 4 | Blau |

Ob ein Anwender einen Status verändern darf, richtet sich nach seinen MCDMS-Rechten und gegebenenfalls nach der Eigentümerschaft des Eintrags.

# Sicherheit

Die Sicherheitsprüfung erfolgt zentral auf dem Server.

Unter anderem werden geprüft:

- angemeldete Sitzung
- aktiver Patient
- Benutzerrechte
- Formularzugriff
- Datensatzzugriff
- SQL-Zieltabellen und -spalten
- zulässige Formularfelder
- technische Schlüssel
- Dateipfade
- Dokumentzugriff

Browserwerte werden nicht ungeprüft als vertrauenswürdig übernommen.

Der Produktivbetrieb erfolgt ausschließlich über **HTTPS**. Auch die bisherige Übersicht nennt HTTPS ausdrücklich als Voraussetzung für den Produktivbetrieb. 01Übersicht

Passwörter und medizinische Formulardaten sollen nicht im normalen Betriebslog gespeichert werden. 01Übersicht

## Technische Grundlage

Die MCDMS WebAkte wird auf einem Windows-System innerhalb der vorgesehenen MCDMS-Umgebung betrieben.

Technisch basiert sie unter anderem auf:

- **VB.NET**
- **.NET Framework 4.7.2**
- **x86**
- **Windows-Dienst**
- **System.Net.HttpListener**
- **HTTP.sys**
- **HTTPS**
- **MCDMS5API**
- **SQL Server**
- optional **Microsoft Access**
- **HTML5**
- **CSS**
- natives **JavaScript**

Ein IIS ist für die MCDMS WebAkte nicht erforderlich.

Der bisherige Überblick nennt bereits Windows-Dienst, HTTP.sys, MCDMS5API, Zugriff auf Stammdaten und SQL Server als Grundlage. 01Übersicht

## Zentrale Konfiguration

Die WebAkte wird über Dateien unter:

```
{APPPATH}Web
```

konfiguriert.

Zu den zentralen Bestandteilen gehören insbesondere:

```
WEB.INI
FORMULARE.INI

HTML
CSS
JS
IMAGES
PROGRAM
LOGS
SETUP
```

Die früher in der Übersicht genannten `PATIENTEN.INI` und `AKTENSTRUKTUR.INI` sollten in der neuen Beschreibung **nicht mehr aufgeführt werden**, da sie nicht mehr zur aktuellen aktiven Architektur gehören.

# WEB.INI

Die `WEB.INI` enthält übergreifende Einstellungen der WebAkte, beispielsweise für:

- Serverbetrieb
- Patientenanzeige
- Patientensuche
- Darstellung
- allgemeine Einstellungen
- native Akte

## FORMULARE.INI

Die `FORMULARE.INI` beschreibt die verfügbaren Formulare.

Dort werden unter anderem festgelegt:

- Titel
- HTML-Datei
- Datenquelle
- Tabellen
- Primärschlüssel
- Patientenfeld
- Bearbeitungsrechte
- Mehrfachdatensätze
- Löschen
- Duplizieren
- Sortierung
- MCDMS-MATCHCODE
- Scripte
- Master-/Detailkonfiguration
- Listenansicht

Dadurch können neue Webformulare in vielen Fällen weitgehend über Konfiguration und HTML ergänzt werden, ohne die WebServer-Programmlogik zu ändern.

## Erweiterbarkeit

Ein wesentliches Ziel der MCDMS WebAkte ist eine klare Trennung zwischen:

- WebServer
- Konfiguration
- Formular
- Datenbank
- MCDMS-Script
- MCDMS-Rechten

Dadurch können klinikspezifische Anforderungen umgesetzt werden, ohne für jedes neue Formular die zentrale Anwendung verändern zu müssen.

Ein Formular kann beispielsweise eigene:

- HTML-Struktur
- CSS-Darstellung
- JavaScript-Funktionen
- Datenbankfelder
- Detailbereiche
- MCDMS-Scripte
- Rechte

verwenden.

## Beispiel: Medikationsplan

Ein Beispiel für diese Flexibilität ist ein Medikationsplan.

Allgemeine Informationen können im Master gespeichert werden, beispielsweise:

- Thromboseprophylaxe
- Medikamentendosette
- BTM
- Allergien
- Angaben zur Verordnung

Die einzelnen Medikamente werden als Detaildatensätze gespeichert.

Diese Detaildatensätze können gleichzeitig in mehreren sichtbaren Bereichen dargestellt werden:

- Regelmedikation
- besondere Einnahmezeiten
- Selbstmedikation

Damit bleibt das Datenmodell einheitlich, während die Benutzeroberfläche an den klinischen Ablauf angepasst werden kann.

## Weitere Dokumentation

Die folgenden Kapitel beschreiben die einzelnen Bereiche ausführlicher:

**02 Installation & Inbetriebnahme**
Installation, Windows-Dienst, HTTPS und Inbetriebnahme.

**03 Konfiguration**
`WEB.INI`, `FORMULARE.INI` und weitere Konfigurationsmöglichkeiten.

**04 Formulare & Scripts**
Datenbankformulare, Master/Detail, Scripte und Formular-Lifecycle.

**05 Sicherheit & Betrieb**
Rechte, HTTPS, Logging, Sicherheitsprüfungen und Betrieb.

**06 Fehlerbehebung**
Typische Fehlerbilder und Diagnosemöglichkeiten.

**07 Exemplarische Vorgehensweise für ein Testsystem**
Schrittweiser Aufbau einer Testumgebung.

**08 HTML-Formulare**
Technischer HTML-Vertrag und verfügbare Formularfunktionen.

**09 HTML-Beispiele**
Vollständige Beispielkonfigurationen und Formulare.

![](https://aspi-gmbh.de/wp-content/uploads/2026/09/image-6-1024x708.png)

![](https://aspi-gmbh.de/wp-content/uploads/2026/09/image-5-1024x708.png)

![](https://aspi-gmbh.de/wp-content/uploads/2026/09/image-7-1024x708.png)

![](https://aspi-gmbh.de/wp-content/uploads/2026/09/image-8-1024x708.png)
